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Rauchschwalbe (Hirundo rustica)
Foto links Ungtier © Anke Poggel,
Foto rechts © Gaby Schulemann-Maier
Foto © Gaby Schulemann-Maier

Foto © Dagmar Offermann
Größe: 18 cm
Gewicht: 16 bis 25 g
Merkmale: An ihrem sehr tief gegabelten Schwanz ist
die Rauchschwalbe leicht zu erkennen. Die Oberseite der Vögel ist
glänzend blauschwarz. Der Bauch sowie die Unterseite der Flügel ist
weiß gefärbt. Im Bereich der Kehle und der Stirn schimmert das
Gefieder der Rauchschwalben dunkelrot bis rostbraun. Ihr Flug ist schnell
und von vielen plötzlichen Richtungsänderungen geprägt.
Gern setzen sich Rauchschwalben beispielsweise auf Strom- oder andere
oberirdisch verlegte Leitungen, um von dort aus ihren Gesang vorzutragen, den
sie zuweilen auch im Flug hören lassen.
Lebensraum: In Mitteleuropa haben sich die Rauchschwalben
eng dem Menschen angeschlossen. Ihre bevorzugten Brutgebiete liegen in
kleinen Dörfern und auf einzeln in der Landschaft verteilten Höfen,
wo sie sich bevorzugt in Ställen einfinden, um ihre Jungen großzuziehen.
In Großstädten kommen Rauchschwalben praktisch gar nicht vor.
Man vermutet, dass die Rauchschwalbe einst nur deshalb erfolgreich nach
Mittel- und Nordeuropa vorgedrungen ist, weil sie dem Menschen gefolgt ist.
Ohne dessen schützende Bauwerke könnte sie das vorherrschende Klima
selbst im Sommer kaum unbeschadet überstehen. In Südeuropa leben
Rauchschwalben im Sommer in schroffen, unwirtlichen Schluchten, wo sie
in den Felsen ihre Jungen aufziehen.
Nahrung: Ausschließlich Fluginsekten bis zur
Größe von Schmetterlingen oder Libellen. Da es im Winter in
Mitteleuropa keine Fluginsekten gibt, verbringen Rauchschwalben die
kalte Jahreszeit in Afrika, sie gehören demnach zu den Zugvögeln.
Englischer Name: Barn Swallow
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