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Schellente (Bucephala clangula)
Männchen, © Gidzy/Flickr
Größe: 46 cm
Spannweite: 65 bis 80 cm
Gewicht: W 750 bis 900 g, M 820 bis 1150 g
Merkmale: Im Prachtkleid ist der Erpel schwarzweiß
gefärbt und trägt am Kopf grünlich bis violett schimmernde
Federn. Seine Scheitelfedern sind etwas verlängert, was den Kopf besonders
groß und leicht oval erscheinen lässt. Auf beiden Seiten trägt
das Männchen einen weißen Wangenfleck. Die Iris der Erpel ist
leuchtend gelb. Im Schlichtkleid sieht der Erpel dem Weibchen ähnlich. Das
Gefieder des Weibchens ist am Rücken grau mit einigen hellen Bereichen. Der
Bauch ist hell und der Kopf braun. Weiße Armschwingen setzen sich bei
den Weibchen und bei den Männchen im Schlichtkleid deutlich von den
dunklen Flügeln ab.
Lebensraum: Während der Brutzeit halten sich Schellenten
bevorzugt an langsam fließenden Gewässern und Seen auf, die ein
bewaldetes Ufer aufweisen. Den Winter verbringen diese Tauchenten meist auf
dem Meer in geschützten Buchten oder Lagunen. Viele Schellenten ziehen in
der Mitte des Winters aus der Ost- und Nordsee zu küstennahen
Binnengewässern.
Nahrung: Von der Wasseroberfläche aus tauchen die
Schellenten nahezu senkrecht ab und drehen mit ihren Schnäbeln am Grund
des Gewässers Steine um. Ihre Tauchgänge sind rund 30 Sekunden lang
und führen die Tiere in Tiefen von maximal acht Metern. Im
Süßwasser suchen die Vögel Köcherfliegenlarven, andere
Wasserinsekten, kleine Frösche und zierliche Fische als Nahrung. Sie
ergänzen ihren Speisezettel um Pflanzenteile. Halten sich die Vögel am
Meer auf, suchen sich Schellenten dort Muscheln, Krebse und Schnecken als
Nahrung.
Zugverhalten: Die Schellente ist ein Zugvogel, sie
überwintert in Mitteleuropa. Nur in einigen Teilen Ostdeutschlands
sowie am Niederrhein kommt sie ganzjährig vor.
Englischer Name: Common Goldeneye
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