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Reiherente (Aythya fuligula)

Männchen, © Rich B-S/Flickr
Männchen, Foto © Fabio Sommaruga/Pixelio
Weibchen, © Gaby Schulemann-Maier

Weibchen, © Eggybird/Flickr
Größe: 43 cm
Spannweite: 67 bis 73 cm
Gewicht: 550 bis 900 g
Merkmale: Beobachtet man Reiherenten, stellt man rasch
fest, dass diese Tiere ihrem Ruf als Tauchente alle Ehre machen, da sie sehr
oft unter der Wasseroberfläche verschwinden. Ihre goldgelben Augen fallen
von weitem auf, da sie in starkem Kontrast zum dunklen Kopfgefieder stehen.
Im Prachtkleid trägt der Erpel einen Federschopf am Hinterkopf, der
im Schlichtkleid nahezu kaum ausgeprägt ist. Dieser Schopf ist für die
Art charakteristisch. Der Erpel trägt ein dunkles Gefieder mit hellen
Flanken, die Weibchen sind insgesamt matter und deutlich unscheinbarer, können
jedoch im einzelnen erheblich in ihrer Färbung variieren. Viele Weibchen
tragen an der Schnabelwurzel einen weißen Fleck.
Lebensraum: Schilfumstandene Seen, die nur wenig tief
sind, stellen ein begehrtes Brutrevier der Reiherenten dar. Wichtig ist für
die Vögel, dass es große Mengen untergetauchter Pflanzen in ihrem
Heimatgewässer gibt. So manche Reiherente wurden auch schon auf angestauten
Flussabschnitten sowie kleinen Weihern gesichtet. Sicher können sich
die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum nicht fühlen, da sie
in weiten Teilen Europas bejagt werden.
Nahrung: Als echte Tauchente sucht diese Art ihre
Nahrung tagsüber und auch nachts unter Wasser. Die von den Reiherenten
unternommenen Tauchgänge führen die Tiere gelegentlich bis in
Tiefen von mehr als 10 m. Schnecken und Muscheln stellen den größten
Bestandteil der Nahrung der Reiherenten dar. Hin und wieder fangen die Enten
jedoch auch kleine Fische, mit denen sie ihren Speisezettel bereichern. Im
Winter fressen sie an der Wasseroberfläche treibende Samen von Pflanzen.
Zugverhalten: In Deutschland ist die Reiherente
ganzjährig anzutreffen, in weiten Teilen Österreichs und der
Schweiz ist sie ein Überwinterungsgast.
Englischer Name: Tufted Duck
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