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Wanderfalke (Falco peregrinus)
Abbildung aus
"Naumann
- Naturgeschichte der Vögel Mitteleuropas" mit freundlicher Genehmigung
der TU München.
Größe: 38 bis 48 cm
Spannweite: 94 bis 112 cm
Gewicht: 600 bis 900 g
Merkmale: Die Vorderseite dieser Vogelart ist hell gefärbt und trägt
einige dunkle Flecken, an den Beinen erscheint das Gefieder hell und dunkel geringelt. Kopf,
Rücken, Flügel und Schwanz sind dunkelbraun und stehen zur hellen Vorderseite in
Kontrast. Im Bereich der Backen verläuft auf jeder Seite des Kopfes je ein schwarzer
Bartstreif. Beine und Füße des Wanderfalken sind gelblich gefärbt. Die Flügel
sind recht lang, der Schwanz hingegen eher kurz.
Lebensraum: Da der Wanderfalke ein exzellenter Luftjäger ist, ist er
kaum an einen bestimmten Lebensraum gebunden, sondern findet praktisch überall sein Auskommen.
Lediglich große Waldflächen und strukturlose Flächen meidet diese Vogelart.
Besonders gern halten sich Wanderfalken in Gebieten auf, in denen viele andere Vögel, also
Beutetiere, leben.
Nahrung: Wanderfalken erbeuten vor allem andere Vögel. Das
Größenspektrum ihrer Beutetiere reicht von amselgroßen bis hin zu entengroßen
Vögeln. Eine besondere Vorliebe scheinen viele Wanderfalken für Möwen und Tauben
zu haben, aber auch Krähen werden von ihnen in größerer Zahl erbeutet.
Zugverhalten: In den meisten Teilen Mitteleuropas ist der Wanderfalke
ganzjährig beheimatet. Lediglich in Westeuropa (z. B. Großbritannien ist er lediglich
im Winterhalbjahr zu finden, wohingegen er in Skandinavien ausschließlich im Sommer
anzutreffen ist.
Englischer Name: Peregrine Falcon
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