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Zwergsäger (Mergus albellus)
Alle Fotos zeigen ein Männchen im Prachtkleid; © Jennifer Bergk
Größe: 38 bis 44 cm
Spannweite: 56 bis 69 cm
Gewicht: W 500 bis 650 g, M 600 bis 800 g
Merkmale: Die kleinste in Europa heimische Sägerart
wirkt erheblich feingliedriger als beispielsweise der
Gänsesäger. Im Prachtkleid ist das
Männchen überwiegend weiß mit einigen schwarzen Linien
gefärbt. Anhand seines schwarzen Gesichtsflecks ist es leicht zu
identifizieren. Weibchen sind überwiegend grau gefärbt und
tragen eine rostrote Federkappe. Im Schlichtkleid ähneln die
Männchen den Weibchen, der schwarze Gesichtsfleck ist dann nur
schwach ausgeprägt.
Lebensraum: Das Brutgebiet der Zwergsäger liegt
in den Nadelwäldern des hohen Nordens. Den Winter verbringen diese
Vögel in Mitteleuropa, sie sind in nahezu ganz Deutschland an
Flüssen und Seen sowie an den Küsten. Da Zwergsäger recht
seltene Vögel sind, ist es nicht leicht, sie in freier Natur zu
beobachten.
Nahrung: Während der Brutsaison leben sie
überwiegend von Wasserinsekten, im Winter bildet Fisch den Hauptbestandteil
ihres Speisezettels. Frösche, Krebse, Würmer und gelegentlich
auch Pflanzenteile nehmen sie als Beikost zu sich.
Zugverhalten: Der Zwergsäger ist ein Zugvogel,
er kommt zum Überwintern nach Mitteleuropa. Sein Brutrevier liegt unter
anderem im nördlichen Skandinavien.
Englischer Name: Smew
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