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Die Bundesarbeitsgruppe Stadttauben

Schlafende Stadttaube Das von der BAG Stadttauben erarbeitete Konzept stellt alle Aspekte rund um die Stadttauben dar und zeigt Wege zur tiergerechten und wirksamen Bestandskontrolle auf.

Zurzeit arbeiten Gruppen und Einzelpersonen aus etwa 20 Gemeinden zusammen (Stand: April 2003). In regionalen Arbeitskreisen werden Informationen gesammelt und Probleme vor Ort gelöst. Bei regelmäßigen Treffen auf Bundesebene werden Erfahrungen und neue Perspektiven ausgetauscht. Foto rechts © Gaby Schulemann-Maier

Anschrift:
Bundesarbeitsgruppe Stadttauben -
Eine Arbeitsgruppe des Bundesverbandes der Tierversuchsgegner -
Menschen für Tierrechte e.V.
Roermonder Straße 4a
D-52072 Aachen

Telefon: 0241/157214
Fax: 0241/155642
Internet: www.stadttauben.de

Die BAG Stadttauben ist die richtige Anlaufstelle, wenn es um "Probleme" mit Stadttauben geht. Sie stellt Interessierten umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung und hilft bei Fragen, die unsere gefiederten Mitbewohner in den Städten betreffen.

Das Konzept der BAG Stadttauben:
Brütende Stadttaube Die Grundlage des Konzeptes ist die Kenntnis des natürlichen Verhaltens und der Brutbiologie der Haustaube, zu deren Nachkommen die sogenannte Stadttaube zählt. Nicht sinn- und wahlloses Töten, sondern durchdachtes Handeln lautet die Strategie. Es basiert auf wissenschaftlichen Veröffentlichungen (z. B. der tierärztlichen Hochschule Hannover) und praktischen Erfahrungen in verschiedenen Kommunen und wird inzwischen auch von den zuständigen Ministerien einiger Bundesländer empfohlen. Foto rechts © Anke Dornbach

Zahlreiche Vorurteile führen seit Jahren zu Tötungsaktionen, Fütterungsverboten und dem Einsatz unterschiedlichster Vergrämungsmethoden. Mit all diesen Maßnahmen sind neben immensen Kosten auch sehr hohe Zahlen gequälter und getöteter Tiere verbunden. Vor diesem Hintergrund vertritt die Bundesarbeitsgruppe die Lobby der Tauben und möchte durch Sachinformationen Vorurteile abbauen. Sie bietet Kommunen, die Handlungsbedarf sehen, Unterstützung an. Zu einem tiergerechten sowie ökologisch sinnvollen Gesamtkonzept gehören:

  • eine kontrollierte Fütterung
  • die Errichtung von Taubenschlägen zum Zwecke der Geburtenkontrolle
  • der Einsatz eines ungefährlichen Hormonpräparates (Pille)
  • die Verminderung der Zuwanderung durch verirrte Brief- und Zuchttauben.

Autorin des Sonderbeitrags: Anke Dornbach

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