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Fortpflanzung der
Saatkrähe
Die
Geschlechtsreife tritt zum Ende des zweiten Lebensjahres ein.
Im Oktober/November bilden sich Paare, die meist jahre- oder
sogar lebenslang zusammen bleiben. Saatkrähen leben in Kolonien
und bauen ihre Nester meist in sehr hohen Bäumen, die in Gruppen
stehen, wie Platanen und Pappeln. Der Nestbau beginnt Mitte bis Ende
Februar. Meist ab dem 20. März bis Mitte April werden in
Intervallen von ein bis zwei Tagen jeweils drei bis sechs Eier gelegt.
Nur das Weibchen
brütet (ca. 17 bis 18 Tage), der Jungenschlupf ist asynchron,
also nicht gleichzeitig.
Das Männchen schafft die Nahrung für die Familie
herbei.
Nach 30 bis 33 Tagen verlassen die Jungen das Nest und werden von den
Alttieren noch etwa sechs Wochen gefüttert und
geführt (so genannte Ästlingszeit).
Normalerweise findet nur eine Jahresbrut statt. Foto ©
Dagmar Offermann
Viele Nestlinge fallen noch vor dem Verlassen des Nestes
Krankheiten
zum Opfer und sterben. Neben der Nestlingssterblichkeit ist die Art im ersten
Sommer und Winter durch eine hohe Jungensterblichkeit von etwa 56
Prozent
bedroht. Jugendliche Saatkrähen sterben vor allem an
Krankheiten, Nahrungsmangel, Nachstellung durch den Menschen und
durch von der Witterung ausgehenden Gefahren.
Autorin des Sonderbeitrags: Dagmar Offermann
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