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Fliegenzucht Folgende Dinge werden für die Zucht von Fliegen benötigt:
Im Kühlschrank gelagert, bleibt diese Futtermischung ca. 1 Woche lang frisch. Fliegen benötigen außerdem ständig Wasser. Deshalb ist das Aufstellen der oben genannten Vogeltränke unerlässlich. Futter für die Maden
Zucht von der Made bis zur Fliege
Die Behälter für die Maden dürfen nicht luftdicht verschlossen werden, es besteht sonst Gefahr von Botulismus (eine Vergiftung). Die Maden dürfen nicht zu feucht sein, sonst klettern sie aus dem Behälter heraus. Fügen Sie daher eventuell Späne hinzu. Achten Sie darauf, dass die Maden nicht austrocknen. Sicherheitshalber kann man das Einmachglas in eine passende Schüssel stellen, deren Boden mit Sägespäne oder Kleie bedeckt ist. Falls Maden aus dem Glas entkommen, fallen sie in die Schüssel und können dann an der glatten Wand nicht mehr empor klettern. In diesem Lebensstadium sind die Maden ein sehr gutes Zusatzfutter für Insektenfresser. Kochen Sie die Maden kurz ab und frieren Sie sie nach dem Abkühlen ein, so sind sie einige Monate lang haltbar. Haben sich die Maden verpuppt, stellt man das Einmachglas in den Schlupfbehälter, dessen Boden mit Haushaltstüchern ausgelegt wird. Hierin dürfen die Puppen nicht austrocknen, also sollten Sie sie gegebenenfalls ansprühen. Im Schlupfbehälter stellt man Wasser bereit und streut etwas Traubenzucker aus. Diese Versorgung reicht für den ersten Tag nach dem Schlupf. Bei einer Temperatur von 22°C dauert es je nach Fliegenart etwa 12-14 Tage, bis die Tiere schlüpfen. Sind die ersten Fliegen geschlüpft, erhalten sie für einige Tage das oben genannte Futter. Fliegen erreichen die Geschlechtsreife nach rund einer Woche. Diejenigen Fliegen, mit denen weiterhin gezüchtet werden soll, müssen daher mindestens so lange gepflegt werden. Fliegen zum Verfüttern kann man hingegen bereits nach 2 Tagen entnehmen. Für die Entnahme stellt man den Behälter kühl, bei ca. 5°C sind die Fliegen ziemlich unbeweglich und lassen sich leicht einfangen. Leere Puppenhüllen oder tote Fliegen dürfen nicht verfüttert werden! Achten Sie darauf bei der Entnahme der Futtertiere. Puppenhüllen befinden sich in aller Regel in dem Einmachglas. Tote Fliegen sind auf dem Haushaltspapier gut zu erkennen.
Zucht von der Made bis zur Made
Einige Tage nachdem die Fliegen die Geschlechtsreife erlangt haben, stellt man einen kleinen, mit feuchter Kleie oder Spänen gefüllten Napf hinein. In diesen gibt man Tatar (ein walnussgroßes Stück ist ausreichend), das gut mit der Kleie beziehungsweise den Spänen vermengt werden muss. Nach zwei Tagen entnimmt man den Eiablagebehälter und den Futterbehälter, auch darin befinden übrigens sich Eier beziehungsweise kleine Maden. Beides leert man auf einem Haushaltstuch, den Rest löst man in Wasser auf und gibt ihn durch ein mit einem Haushaltstuch ausgelegtes Sieb. Beide Haushaltstücher kommen dann in den 5-Liter-Kanister, für den ersten Tag gibt man gleich noch 2-3 Stücke vom Hunde- oder Katzenfutter dazu, deckt das Ganze mit einem feinmaschigen, luftdurchlässigen Stück Stoff ab und verschließt es mit einem Gummiring. Die Maden benötigen nicht so viel Wärme, je nach Menge produzieren sie Eigenwärme. Bei 16°C sind sie gut aufbewahrt, auch hier gilt: nicht wärmer als 26°C! Sie müssen täglich gefüttert werden, wenn die Entwicklung in 8-10 Tagen abgeschlossen sein soll. Je länger die Entwicklungszeit dauert, umso unerträglicher wird der Gestank. Hier hilft es, die Maden zwischendurch zu waschen, dann ist der Geruch nicht ganz so schlimm. Dies ist jedoch ein erheblicher Mehraufwand! Am Ende der Entwicklung wäscht man sie auf alle Fälle gründlich aus.
Auswaschen der Maden
Das Sieb wird auf einen Eimer gestellt beziehungsweise darüber gehangen; das Ganze wird von oben mit einer Taschenlampe oder einer Glühbirne angestrahlt. Das Licht mögen die Tiere nicht, sie kriechen deshalb nach unten. Im Eimer sollten sich entweder Sägespäne oder ein trockenes Handtuch befinden, beides nimmt die überschüssige Flüssigkeit auf. Ich persönlich benutze ein Handtuch, da ich dadurch nur Maden ohne Späne im Behälter habe. Nun geht es weiter wie unter "Zucht von Maden zur Fliege" beschrieben. Autorin des Sonderbeitrags: Andrea Wiegand
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