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Beschreibungen typischer Krankheiten

Verletzte Waldohreule Die auf dieser Seite aufgelisteten Verweise zu Beschreibungen von Krankheiten, die wir bei Wildvögeln oft erlebt haben, ersetzen in keinem Fall einen Tierarztbesuch! Sie sind vielmehr als erste kleine Checkliste zur Selbstdiagnose zu verstehen. Diese erste Diagnose muss unbedingt durch einen Tierarzt abgeklärt werden. Neben den unten aufgeführten Krankheiten kommen noch etliche weitere in Betracht, deren Symptome unter Umständen denen häufig auftretender Krankheiten ähneln, sodass man sie als Laie kaum sicher erkennen kann. Foto rechts: Verletzte Waldohreule, © Helmar Anders, Greifvogelhilfe Sachsen

Voraussetzung für eine gezielte und erfolgreiche Behandlung ist die eindeutige Diagnose der Krankheitserreger. Diese können zum Beispiel durch eine Kotprobe, eine Blutprobe beziehungsweise einen Kropf- oder Kloakenabstrich sicher diagnostiziert werden. Auch Röntgenaufnahmen dienen bei Vögeln häufig zur Diagnosestellung.

Verletzter Fuß eines WaldkauzesBitte beachten Sie stets: Medikamente können nicht beliebig miteinander kombiniert werden. Bei einem unvorsichtigen Medikamentengebrauch kann es zu Unverträglichkeiten oder Wechselwirkungen mit gravierenden Folgen bis hin zu Todesfällen kommen!

Bei identischen Krankheitserregern können nicht alle Vogelarten mit denselben Medikamenten behandelt werden. Zum Beispiel wirkt der Wirkstoff Ivermectin unter anderem bei einigen Finkenarten tödlich, während die meisten anderen Vogelarten problemlos damit behandelt werden können. Unter anderem aus diesem Grunde ist es unabdingbar, einen vogelkundigen Tierarzt zu Rate zu ziehen. Foto rechts: Verletzter Fuß eines Waldkauzes, © Sylvia Urbaniak

Junger Haussperling mit schwerem Knochenbruch
Foto: Junger Haussperling mit schwerem Knochenbruch, © Kathrin Springer

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