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Hautparasiten
Räudemilben (Grabmilben)
Die mit Milben befallenen Stellen sollten über ein bis zwei Wochen täglich mit Paraffin (dies ist ein flüssiges Wachs) betupft werden. Am besten funktioniert dies, indem man ein Wattestäbchen in dem Öl tränkt und die Stellen damit betupft. Durch das Paraffin werden die Bohrgänge verstopft und die Parasiten verenden aufgrund von Sauerstoffmangel, ohne dass der Vogelorganismus in Mitleidenschaft gezogen wird. Allerdings sterben durch diese Behandlung nur die erwachsenen Milben ab, ihre gegebenenfalls vorhandenen Eier werden nicht abgetötet. Um diese ebenfalls absterben zu lassen, ist eine Therapie mit einem Kontaktgift, siehe unten, erforderlich. Bei einem Befall mit Räudemilben ist dringend vom Besprühen des Vogels mit in Zoofachgeschäften erhältlichen Milbensprays abzuraten! Wildvögel können sich an den Sprays vergiften und sterben! Es kommen zwei verschiedene Milbenarten vor: Der lateinische Name der Räudemilbe, die den Schnabel und die Augen befällt, lautet Knemidokoptes plae. Jene Räudemilben, die vor allem die Beine und die Kloake befallen, heißen auf Lateinisch Knemidokoptes mutans; sie werden im Deutschen auch Kalkbeinmilben genannt.
Rote Vogelmilbe
Zur Diagnose legt man ein weißes Papier oder Tuch auf den Käfigboden und klopft das Nistmaterial darüber aus. Die Parasiten kontrastieren nun mit dem Weiß der Unterlage. Bekämpft werden diese Parasiten mit pyrethrumhaltigem Puder. Der Käfig muss mit einem Insektizid besprüht werden. Aber Achtung! Der Vogel muss unbedingt vor dem Besprühen in eine andere Behausung gesetzt werden, damit er die giftigen Dämpfe nicht einatmet. Anschließend sollte die Behausung sollte gründlich mit Wasser abgewaschen werden. Bevor Sie zu pyrethrumhaltigen Mitteln greifen, sollten Sie zunächst eine Behandlung mit Exner Petguard versuchen. Erst wenn diese Behandlung keinen Erfolg bringt, sollte man zu einem Kontaktgift, siehe unten, greifen.
Kontaktgift zur Behandlung von Hautparasiten
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