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Erkrankungen der
Flügel
Vögel
sind auf ihre Flügel angewiesen. Nur sehr wenige der fast
10.000
in aller Welt lebenden Vogelarten sind reine
Fußgänger,
darunter Strauße, Emus oder die in Neuseeland lebenden Kiwis.
In
Mitteleuropa gibt es keine von Natur aus flugunfähige
Vogelart,
sämtliche Vögel sind in unseren Breiten Wesen der
Lüfte.
Verschiedene Ursachen können dazu führen, dass die
Flügel der Vögel zu Schaden kommen. In diesem Kapitel
werden
einige häufige Gesundheitsprobleme kurz erläutert,
die die
Flügel betreffen und zu Flugproblemen oder zur vollständigen Flugunfähigkeit
führen können. Foto rechts: Eisvogel mit bandagiertem
Flügel, © Sylvia Urbaniak
Folgende Inhalte finden Sie auf dieser Seite:
Die Abbildung rechts zeigt einen Mäusebussard, dessen linker Flügel
eine schwere Verletzung aufweist. Foto © Sylvia Urbaniak
Knochenbrüche und Verstauchungen
Vögel können auf unterschiedliche Weise
verunglücken und
sich dabei Verstauchungen oder Brüche an den Flügeln
zuziehen. Typische Unfallsituationen sind Kollisionen
mit Fensterscheiben, fahrenden Autos, Hochspannungsleitungen oder in
seltenen Fällen auch mit anderen Vögeln. Für
Jungvögel sind Stürze aus dem Nest
gefährlich, hierbei
können sich die noch nicht flugfähigen Tiere an den
Flügeln verletzen. Außerdem treten oft
Flügelverletzungen auf, wenn Vögel von
Säugetieren wie
Katzen angegriffen werden.

Schleiereule mit Oberarmknochenbruch (Humerusfraktur), Foto ©
Sylvia Urbaniak

Röntgenbild der Schleiereule, © Tierarztpraxis
Sudhoff
Infolge eines Flügelbruchs oder einer
Verstauchung dieses
Körperteils hängt die Schwinge herab (siehe Foto
oben) und
die meisten betroffenen Vögel können nur noch
eingeschränkt oder gar nicht mehr fliegen. So sprechen
beispielsweise leichte Lähmungserscheinungen für eine
möglicherweise vorliegende Verstauchung. Je schneller ein am
Flügel verletzter Vogel einem fachkundigen Tierarzt
vorgestellt
wird, desto höher sind seine Chancen auf eine
vollständige
Genesung. Denn falls ein Knochenbruch vorliegt, ist Eile geboten: Die
Heilung setzt rasch ein und die Knochen könnten schief
zusammenwachsen. Um zu klären, wie schwer die Verletzung ist,
muss
der Tierarzt den Vogel zumindest abtasten, noch empfehlenswerter ist
das Anfertigen einer Röntgenaufnahme. Anhand des Befundes kann
der
Tierarzt dann entscheiden, wie weiter vorgegangen wird.

Röntgenbild der Schleiereule eine Woche nach Operation,
© Tierarztpraxis
Sudhoff
Im Fall einer Verstauchung braucht der betroffene Vogel
meist
ein wenig Schonung, eine Behandlung mit Traumeel-Tropfen über
das
Trinkwasser kann sinnvoll sein. Darüber hinaus kann das
Auftragen
von Traumeel-Salbe ratsam sein, jedoch nicht bei Brüchen,
sondern
nur bei Verstauchungen. Generell sollten Knochenbrüche sollten
so
wenig wie möglich berührt werden. Wichtig ist jedoch,
sie von
einem Tierarzt richten zu lassen, in
manchen Fällen muss sogar operiert werden. Nachdem der
beschädigte
Knochen wieder in die anatomisch richtige Position gebracht worden ist,
kann es erforderlich sein, dass der betroffene Vogel für
einige
Zeit eine Bandage tragen muss. Beim Behandeln eines Bruches ohne eine
Operation wird von der sogenannten konservativen
Methode gesprochen.
Diese Abbildung zeigt einen nach der konservativen Methode
behandelten Rabenvogel, © Dagmar Offermann
Bei der chirurgischen
Methode werden die
Bruchenden in manchen Fällen mit Drähten aneinander
befestigt. Nach etwa drei Wochen werden die Drähte wieder
entfernt. Die chirurgische Methode hat den Vorteil, dass die Bruchenden
exakt aneinander angepasst werden können. Wichtig ist, dass
Operationen von erfahrenen, auf die Behandlung von Vögeln
spezialisierten Tierärzten durchgeführt werden.
Zur Verbesserung der Kallusbildung (neue Gewebsbildung
bei Knochenbrüchen) können täglich
über das Trinkwasser die homöopathischen
Präparate Calcium phosphoricum D6 und Syphytum D3 verabreicht
werden. Nach erfolgreich eingerenkten Luxationen (Auskugelungen, siehe
unten) und anderen Erkrankungen der Gelenke empfiehlt sich
die Gabe von Arnica D3, Belladonna D3 und Bryonia D4.
Achtung: Es
gibt spezielle Fälle,
in denen Vögel eine charakteristische Körperhaltung
einnehmen, die einen Laien an einen Flügelbruch denken lassen.
In
Wahrheit nutzen die Tiere den abgespreizten Flügel als
Stütze, weil eines ihrer Beine
gebrochen
ist und sie nicht mehr richtig stehen können. Auf dem Foto
unten
ist ein solcher Fall zu sehen. Das linke Bein des Habichts steht
seitlich ab und der Vogel kann nicht richtig stehen. Der Grund
dafür ist ein Bruch des Ständers. Aus dem Grund
streckt er
den linken Flügel seitlich aus und stützt sich auf
diesen.

Habicht mit Ständerbruch und abgespreiztem Flügel,
Foto © Sylvia Urbaniak
Offene Knochenbrüche
In
besonders schweren Fällen ziehen sich Vögel
sogenannte offene
Brüche an den Flügeln zu, aber auch an den Beinen
können
offene Brüche vorkommen. Ursachen gebrochener Flügel
sind
häufig heftige Kollisionen mit harten Gegenständen,
zum
Beispiel Hochspannungsleitungen, Fensterscheiben oder fahrende Autos.
Auch kommt es vor, dass kleinere Vögel von Fressfeinden
angegriffen und verletzt werden oder dass Menschen illegal auf sie
schießen und dadurch schwer verletzen. Bei einem offenen
Bruch
ragen Teile des verletzten Knochens aus einer Wunde heraus. Eine
Operation ist die vielversprechendste Methode zur
vollständigen Genesung, in Einzelfällen
kann aber auch
konservativ behandelt werden. Wird ein Vogel, der an einem offenen
Bruch leidet, zu spät aufgegriffen, kann die Wunde infiziert
sein.
Eine solche Infektion ist oft tödlich. Außerdem
können
nicht alle offenen Bruchverletzungen wieder in eine anatomisch korrekte
Position gebracht werden, wodurch der Flügel unbrauchbar wird.
Deshalb schlagen Ärzte in manchen Fällen eine Amputation
des betroffenen Körperteils vor. Das Foto rechts zeigt eine
Ringeltaube mit einem offenen Flügelbruch. Das Tier ist
angeschossen worden, wodurch es zu dieser schweren Verletzung gekommen
ist. Foto © Sylvia Urbaniak
Schulterluxation (ausgekugelte Schulter)
Zum Beispiel durch eine Kollision mit einem harten Gegenstand kann die
Schulter eines Vogels auskugeln. Es ist wichtig, dass ein erfahrener,
auf die Behandlung von Vögeln spezialisierter Tierarzt den
Patienten versorgt, denn eine solche Verletzung kann bei einer
Falschbehandlung zu einer lebenslänglichen
Flugunfähigkeit
führen. Ein typisches Anzeichen für eine
Schulterluxation ist
ein hängender Flügel. Diese Erkrankung kann leicht
mit einem
Bruch des Flügels verwechselt werden.
Flügellähmungen
Aufgrund unterschiedlicher Ursachen kann es zu
schweren Lähmungen eines Flügels oder beider Flügel kommen. Häufig sind
Knochenbrüche oder Sehnenverletzungen für Flügellähmungen verantwortlich.
Auch Muskelverletzungen oder -schwächen können dazu führen, dass Flügel
nicht mehr bewegt werden können. Eine weitere mögliche Ursache ist ein
stark ausgeprägter Nährstoffmangel, der zu Krämpfen und Lähmungen führt,
die die Beine oder die Flügel betreffen können und häufig anfallartig
auftreten. Wichtig ist, dass ein Vogel mit Flügellähmungen nicht dazu
gezwungen wird, sich trotzdem zu bewegen oder gar zu fliegen. Ein
erfahrener Tierarzt sollte klären, weshalb der Flügel gelähmt ist. Oft
lassen sich durch gezielte Behandlungen - mitunter ergänzt durch
Physiotherapie - die Flügel wieder mobilisieren. Physiotherapie ist bei
Wildvögeln schwierig, weil sie sich naturgemäß vor den Händen eines
Menschen fürchten. Außerdem müssen die therapeutischen Bewegungen korrekt
ausgeführt werden, um dem Tier tatsächlich zu helfen. Deshalb ist es
ratsam, diese unterstützende Behandlungsmaßnahme nur von Experten
durchführen zu lassen. Das Foto in diesem Absatz zeigt einen Mäusebussard
mit einer Flügellähmung, © Sylvia Urbaniak
Blutende Wunden und ausgerissene Federn am
Flügel
Zum
Beispiel durch Zusammenstöße mit harten
Gegenständen
oder durch den Angriff eines Säugetiers kann es zu
Verletzungen an
den Flügeln kommen. Befindet sich Blut am Flügel,
sollte sehr
genau überprüft werden, wo sich die Wunde befindet.
Nach
Möglichkeit sollte sie von einem fachkundigen Tierarzt
überprüft werden, denn es könnte sich um
einen offenen Bruch handeln. Der
Pfleger sollte zunächst die Blutung
stillen
und den Flügel ruhig stellen, siehe Anleitung unten. Dann
sollte
er sich auf dem schnellsten Weg zu einem Tierarzt begeben. Bei
ausgerissenen Federn, wie es beispielsweise durch
Säugetierangriffe geschehen kann, können
Vögel
vorübergehend flugunfähig werden. Sie brauchen dann
bis zu
ihrer Genesung Pflege, um in der Natur nicht Opfer eines weiteren
Angriffs zu werden. Es kann lange dauern, bis die Federn nachgewachsen
sind. Auf dem Foto rechts ist der Flügel einer Amsel zu sehen,
die
von einer Katze angegriffen worden ist. Foto © Sylvia Urbaniak
Foto: Verletzter Flügel einer Dohle, © Dagmar
Offermann
Kippflügel bei Gänsen und
anderen Wasservögeln
Bei Gänsen, aber auch bei Enten und Schwänen, zeigt
sich bei
manchen Individuen eine Flügelerkrankung, die als
Kippflügel
bezeichnet wird. Bei betroffenen Vögeln ist ein
Flügel - in
seltenen Fällen auch beide - in sich verdreht (verkippt). Im
Kükenalter kommt es bei den Tieren zu einem Wachstumsproblem:
Die
Federn und die Knochen wachsen normalerweise aufeinander abgestimmt.
Doch bei Kippflügel-Vögeln wachsen die sogenannten
Handschwingen (Federn am Flügel) im Vergleich zum
Flügelknochen überproportional schnell. Hierdurch
kommt es zu
einer Verkippung. Über den Auslöser für das
Fehlwachstum
streiten die Experten noch, es werden verschiedene Ansätze
diskutiert. Vögel, die einen oder zwei Kippflügel
haben, sind
flugunfähig, ein Teil ihrer langen Federn steht nach
außen
weg und sieht meist sehr zersaust aus, siehe Foto unten.

Kippflügel bei einer Kanadagans, © Sylvia Urbaniak
In mindestens einem Fall hat es geholfen, bei einer
jungen
Ente, die einen Kippflügel im Anfangsstadium gezeigt hat und
sich
noch im Wachstum befand, die Schwinge von einem fachkundigen Arzt
bandagieren zu lassen. Der gekippte Flügelteil wurde
vorübergehend so fixiert, dass er anatomisch korrekt gestanden
hat. Diese Behandlung hat geholfen und die Ente hatte später
keinen Kippflügel mehr, als sie ausgewachsen war. Achtung,
eine solche Bandage sollte unbedingt nur von einem erfahrenen
Vogelkenner angelegt werden, dem die Anatomie der Tiere vertraut ist!
Eine falsch angelegte Bandage kann die Situation für den
betroffenen Vogel erheblich verschlimmern!
Gelenkentzündungen
Vögel können sich Gelenkentzündungen in den
Schultern
und in den Flügeln zuziehen. Häufig entstehen solche
Entzündungen durch Krankheitserreger wie zum Beispiel
Salmonellen,
die über Hautwunden in die Blutbahn des Vogels gelangen. Ist
in
einem Flügel ein Gelenk entzündet, schont der Vogel
die
Schwinge und kann meist nur noch eingeschränkt oder gar nicht
mehr
fliegen. Die betroffenen Gelenke sind meist verdickt, gerötet
und
warm; unter dem Gefieder ist dies aber oft nicht sichtbar. Bakterielle
Gelenkentzündungen werden mit Antibiotika behandelt, die in
den
meisten Fällen per Spritze (Injektion) vom Tierarzt eingegeben
werden.
Zusätzlich zu den Antibiotika hat sich die
Gabe des
homöopathischen Präparates Arnica D6
bewährt. Auch
Traumeel-Tropfen, die über das Trinkwasser verabreicht werden,
helfen gut gegen entzündete Gelenke. Zudem kann das Eincremen
der
erkrankten Gelenke mit Traumeel-Salbe ratsam sein, wobei allerdings
darauf zu achten ist, dass das Gefieder nicht verkleben sollte.
Arthrose in Gelenken des Flügels
Sehr alte Wildvögel können an einer Arthrose im
Schultergelenk oder in anderen Gelenken des Flügels erkranken.
Ihre Flugfähigkeit ist dadurch stark eingeschränkt
und sie
überleben in freier Wildbahn meist nicht lang. Eine Arthrose
ist
häufig ausgesprochen schmerzhaft und eine Heilung nicht
möglich, allenfalls eine Linderung der Beschwerden kann
erzielt
werden. Ob eine Therapie sinnvoll ist, muss ein fachkundiger Tierarzt
entscheiden. Betroffene Vögel, die nicht
eingeschläfert
werden, sind Pflegefälle, die in menschlicher Obhut leben
müssen. Sie sind in freier Natur zu kraftlos, um
Flüge
für die Nahrungssuche zu unternehmen oder Fressfeinden
auszuweichen.
Rachitis (Knochenweiche)
Wird der Körper eines Vogels während des Wachstums
nicht
ausreichend mit Kalzium und anderen Mineralstoffen versorgt und
erleidet das Tier eine Unterversorgung mit den Vitaminen D3 und B, kann
es zu einer Schädigung der Knochen kommen. Diese bleiben weich
und
verformen sich. In der Fachsprache wird hierbei von einer sogenannten
Rachitis gesprochen. Hiervon sind in aller Regel zunächst die Beine
betroffen, später weichen auch der Schnabel und die Krallen
auf.
Im noch weiteren Verlauf kommt es zu Problemen mit anderen Knochen wie
der Wirbelsäule und in einigen Fällen auch mit den
Flügeln. Ein Tierarzt muss den betroffenen Vogel untersuchen
und
dafür sorgen, dass der Nährstoffmangel
schnellstmöglich
ausgeglichen wird. Sind die Wirbelsäule und die
Flügel
bereits geschädigt, ist die Rachitis oft so weit
fortgeschritten,
dass eine Verbesserung der Situation jedoch leider kaum mehr
möglich ist.
Ruhigstellen eines verletzten Flügels
Der verletzte Flügel wird in die anatomisch richtige
Lage gebracht - eventuell vorhandene Bruchenden müssen genau
voreinander liegen - und der verletzte sowie der gesunde
Flügel werden mit einer Mullbinde leicht am Körper
fixiert: Die Mullbinde wird kreuzweise zwischen den Beinen
durchgeführt und auf dem Rücken verknotet. Die
Ständer (Beine) und die Kloake müssen frei bleiben!
Der Verband darf nicht zu fest sitzen, so dass er den Vogel nicht beim
Atmen oder bei der Nahrungsaufnahme behindert!

Kiebitz mit bandagiertem gebrochenem Flügel,
Foto © Sylvia Urbaniak

Bandagierte Dohle, Foto © Sandra Garbatsch
Falls keine Mullbinde zur Hand ist, kann auch Leukosilk verwendet
werden, denn es hinterlässt praktisch keine Rückstände im Gefieder. Bei
sehr kleinen Singvögeln bietet sich für die Notfallversorgung zudem an, handelsübliche Klebestreifen (zum Beispiel
Tesafilm)
zu verwenden. Bedenken Sie dabei aber, dass hierdurch das Gefieder
beschädigt werden kann! Man muss den Klebefilm um beide
Flügel wickeln, um die gebrochene Extremität
ausreichend ruhig zu stellen. Die folgenden Abbildungen zeigen, wie es
geht:
Abb. 1 und 2: Den Daumen mit etwas Speichel anfeuchten,
um den Klebestreifen an der nicht haftenden Seite aufzunehmen.
Abb. 3: An dieser Stelle muss der Klebestreifen
angebracht werden.
Abb. 4: Den Klebestreifen kurz andrücken -
fertig ist die Flügelfixierung.
Vielen Dank an Frauke Brinkmann für die obigen
Skizzen.
Amputationen
Mitunter
sind Flügelverletzungen und Knochenbrüche derart
schwerwiegend, dass eine Heilung trotz einer Operation und Verdrahtung
nicht mehr möglich ist. Meist sind es offene
Brüche,
die nicht behandelbar sind. Der Grund hierfür ist, dass die
aus
der Wunde ragenden Knochenfragmente meist bereits getrocknet sind, weil
verletzte Vögel nicht immer sofort aufgefunden werden. Das
heißt, gelangt ein Vogel, der an einem offenen Bruch leidet,
zu
spät in die Obhut des Menschen, dann kommt für die
Fraktur
aus dem genannten Grunde oft jede Hilfe zu spät. Auch viele
schwere Splitter- und Trümmerbrüche lassen sich nicht
verdrahten oder anderweitig richten. Foto: Flügelbruch bei
einem
Höckerschwan, © Andrea Wiegand
Um einem betroffenen Tier das Weiterleben zu
ermöglichen, bleibt als einzige Lösung dann oft nur
noch die Amputation des zerstörten Knochens, wobei die
Abtrennung meist am nächsthöheren Gelenk erfolgt. Die
Abbildung über diesem Absatz zeigt einen
Höckerschwan, dem nach einem Unfall ein Teil seines
Flügels amputiert werden musste, die frische Amputationswunde
ist deutlich zu erkennen. Vögel,
denen Gliedmaßen oder Teile ihrer Extremitäten
amputiert wurden, kann man in aller Regel nicht mehr auswildern!
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