
Gesundheit der Wildvögel
|
Home
> Gesundheit der Wildvögel
> Darmparasiten
Darmparasiten
Wurmbefall
Das Foto unter diesen Zeilen zeigt den Kot einer Ringeltaube, in deren Darm sich ein Bandwurm eingenistet hatte. Einige Gliemaßen des Bandwurms hatten sich gelöst und wurden mit dem Kot ausgeschieden. Foto © Tanja Kahlert
Darmparasiten nachzuweisen, ist in aller Regel nicht sonderlich kompliziert. Beispielsweise lässt sich ein Befall mit Spul-, Haar- oder Bandwürmern (siehe Foto oben) mittels einer Kotuntersuchung feststellen. Wirksame Mittel gegen Wurmbefall finden Sie in unserer Medikamentenliste. Einen Befall mit Bandwürmern erkennt man daran, dass der Vogel trotz ausreichender Nahrungsaufnahme nicht zunimmt, sondern eher immer mehr an Gewicht verliert. Ein geeignetes Präparat gegen Bandwürmer ist beispielsweise Droncit. Eine Nachbehandlung mit homöopathischen Mitteln bei starkem Wurmbefall kann mit Nux vomica D6 und Mercuris solubilis D12 über das Trinkwasser erfolgen.
Kokzidien (Kokzidiose)
Ein weiteres Anzeichen ist die so genannte Rotbäuchigkeit: Die vergrößerte Leber dehnt sich rechtsseitig aus, so dass der Bauch rot erscheint. Ist die Leber in den Krankheitsprozess einbezogen, so kann auch Atemnot auftreten. Grundsätzlich können alle Vögel an Kokzidiose erkranken, besonders anfällig sind aber einige Finkenarten wie beispielsweise Grünfinken, Girlitze, Zeisige, Stieglitze, Hänflinge und Wasservögel. Für diese Vogelarten hat sich als prophylaktische Maßnahme gegen Kokzidiose unserer Erfahrung nach das Präparat ESB3 gut bewährt. Bei akutem Befall sollten Sie eventuell andere Präparate wählen, eine Übersicht finden Sie in unserer Medikamentenliste.
|
|||
|
|
|
|||