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Lebensräume schaffen
Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Nähe zu Ihren Nachbarn, denn wenn Sie beispielsweise neben Katzenhaltern wohnen, die ihren Tiere ständigen Freigang in der Natur gewähren, so wird es unter Umständen schwierig, scheue Wildvögel dauerhaft anzusiedeln (siehe entsprechendes Kapitel über Hauskatzen im Garten). Wer einen sehr großen Garten sein Eigen nennt, der könnte beispielsweise einen Teich oder einen Tümpel anlegen, an dessen Rändern eine Röhrichtzone Vögeln wie den hierzulande heimischen Rohrsängerarten als Heimat dienen könnte. Je nach Größe des Teiches könnte er gegebenenfalls sogar für Wasservögel (zum Beispiel Stockenten) attraktiv sein, diese Vögel können für ein Gewässer ohne Zu- und Abfluss jedoch zum Problem werden, siehe entsprechendes Kapitel. Verfügt man nur über wenig Platz in seinem Garten, so kann das Anlegen einer kleinen Wasserstelle dennoch hilfreich für Tiere sein. Nicht nur große Teiche stellen Oasen für die einheimische Tierwelt dar.
Egal, für welche Art von Lebensraum man sich entscheidet, man sollte sich zuvor genau überlegen, ob die lokalen Gegebenheiten das jeweils angestrebte Biotop überhaupt zulassen. Ein Teich ist beispielsweise nur dann wirklich sinnvoll, wenn das Grundstück ausreichend groß ist. In einem kleineren Garten lassen sich auch andere, weniger feuchte Lebensräume schaffen - und davon sogar gleich mehrere. Je mehr Nischen man den Vögeln bietet, desto besser. |
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