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Geduld ist alles
Ein über viele Jahre konventionell gepflegter Garten wird nicht von heute auf morgen
zu einem attraktiven Ort für einheimische Tierarten, wenn man sich dazu entschließt,
ihn fortan zu einem naturnahen Garten werden zu lassen. Es dauert seine Zeit, bis die
"echte" Natur soweit Einzug hält, dass man von einem naturnahen Wildgarten sprechen kann.
Artenreiche Wildblumenwiesen wachsen in der Natur meist auf kargen, nährstoffarmen
Böden, die in konventionellen Gärten nahezu nicht vorkommen. Um aus einem bislang
stets gedüngten Rasen eine bunt blühende Wildblumenpracht werden zu lassen,
benötigt die Natur einige Jahre (siehe
entsprechendes Kapitel). Foto ©
Anke Poggel
Auch braucht es seine Zeit, bis aus Bäumen ein attraktiver Lebensraum für
Höhlenbewohner wie etwa
Buntspechte
wird. In konventionell gepflegten Gärten findet sich selten Totholz, das erst einmal
über Jahre hinweg entstehen muss, bevor diejenigen Spezies eine Chance auf einen artgerechten
"Wohnungsbau" haben, die beispielsweise in morschen Bäumen ihre Nisthöhlen errichten.
Üben Sie sich also in Geduld, sie wird sich sicher mit der Zeit auszahlen!
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