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Watvögel aufziehen
Zu den Watvögeln gehören die Familie der Regenpfeifer und die der
Brachvögel. Relativ häufige Vertreter sind unter anderem Kiebitze,
Säbelschnäbler, Stelzenläufer, Schnepfen und Uferläufer.
Foto rechts: Junger Stelzenläufer, ©
Gaby Schulemann-Maier
Futter
Junge Watvögel nehmen von Anfang an selbst Nahrung auf. Diese
besteht hauptsächlich aus Würmern, Insekten und Larven. Bieten
Sie die Nahrung am besten in einer flachen Schale mit Erde und Wasser
an, aus der sie von den Vögeln herausgepickt und gefressen werden.
Zusätzlich können Sie auch Garnelenschrot, Limikolenfutter und
etwas Kükenkorn (Pressfutter für Hühnerküken, im Landhandel
erhältlich) in Wasser schwimmend anbieten.
Unterbringung
Die Unterbringung entspricht im Wesentlichen der, wie sie für die
Wasservögel
beschrieben worden ist. Zu beachten ist, dass die meisten Watvögel
lange und empfindliche Schnäbel besitzen. Damit sie sich diese nicht
verletzen können, sollten die Seitenwände des Freigeheges im unteren
Bereich beispielsweise mit Fensterfolie (transparente, steife
Kunststoffplatten, im Baumarkt erhältlich) verkleidet werden.
Freilassung
Im Alter von etwa acht Wochen sind die meisten Watvögel ausgewachsen
und weitestgehend selbstständig. Man bringt sie dann an einen
geeigneten Ort, an dem sie Artgenossen und ein entsprechendes
Nahrungsangebot vorfinden. Für die erste Zeit sollte ihnen noch
täglich Futter bereitgestellt werden.
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