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Bestimmung der Vogelart

Zur artgerechten Auswahl des Futters und zur Wahl der arttypischen Unterbringung ist eine möglichst exakte Identifikation der Vogelspezies von größter Wichtigkeit. In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen Fotos einiger Arten, welche Ihnen bei der Bestimmung helfen sollen.

Sollten Sie Fotos von Jungtieren einer auf dieser Seite bisher nicht gezeigten Vogelart besitzen und Sie uns zur Veröffentlichung an dieser Stelle zur Verfügung stellen wollen, so wenden Sie sich bitte per E-Mail an uns. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Bitte klicken Sie die Fotos an, um sie zu vergrößern und zu weiteren Abbildungen zu gelangen. Die Arten sind in alphabetischer Reihenfolge dargestellt.

Amsel
Amsel
Austernfischer
Austernfischer
Bachstelze
Bachstelze
Baumläufer
Baumläufer
       
Baumpieper
Baumpieper
Blässhuhn
Blässhuhn
(Blässralle)
Blaumeise
Blaumeise
Bluthänfling
Bluthänfling
(Hänfling)
       
Brandgans
Brandgans
Buchfink
Buchfink
Buntspecht
Buntspecht
Dohle
Dohle
       
Eichelhäher
Eichelhäher
Elster
Elster
Fasan
Fasan
Feldlerche
Feldlerche
       
Feldsperling
Feldsperling
Fichtenkreuzschnabel
Fichtenkreuz-
schnabel
Fischadler
Fischadler
Gänsesäger
Gänsesäger
       
Gartenrotschwanz
Gartenrotschwanz
Gebirgsstelze
Gebirgsstelze
Gimpel (Dompfaff)
Gimpel
(Dompfaff)
Girlitz
Girlitz
       
Goldammer
Goldammer
Goldhähnchen
Goldhähnchen
Graugans
Graugans
Grauschnäpper
Grauschnäpper
       
Grünfink (Grünling)
Grünfink
(Grünling)
Grünspecht
Grünspecht
Haubentaucher
Haubentaucher
Hausrotschwanz
Hausrotschwanz
       
Haussperling (Spatz)
Haussperling
(Spatz)
Heckenbraunelle
Heckenbraunelle
Heidelerche
Heidelerche
Heringsmöwe
Heringsmöwe
       
Höckerschwan
Höckerschwan
Kanadagans
Kanadagans
Kernbeißer
Kernbeißer
GKlappergrasmücke
Klappergrasmücke
       
Kleiber
Kleiber
(Spechtmeise)
Kohlmeise
Kohlmeise
Kuckuck
Kuckuck
Mauersegler
Mauersegler
       
Mäusebussard
Mäusebussard
Mehlschwalbe
Mehlschwalbe
Misteldrossel
Misteldrossel
Mönchsgrasmücke
Mönchsgrasmücke
       
Nebelkrähe
Nebelkrähe
Neuntöter
Neuntöter
Nilgans
Nilgans
Pirol
Pirol
       
Rabenkrähe
Rabenkrähe
Rauchschwalbe
Rauchschwalbe
Raufußkauz
Raufußkauz
Reiherente
Reiherente
       
Ringeltaube
Ringeltaube
Rostgans
Rostgans
Rotdrossel
Rotdrossel
Rotkehlchen
Rotkehlchen
       
Sanderling
Sanderling
Schleiereule
Schleiereule
Schwanzmeise
Schwanzmeise
Schwarzstorch
Schwarzstorch
       
Silbermöwe
Silbermöwe
Singdrossel
Singdrossel
Stadttaube
Stadttaube
Star
Star
       
Steinkauz
Steinkauz
Stieglitz
Stieglitz
(Distelfink)
Stockente
Stockente
Sumpfmeise
Sumpfmeise
       
Tannenhäher
Tannenhäher
Teichhuhn
Teichhuhn
(Teichralle)
Trauerschnäpper
Trauerschnäpper
Trauerschwan
Trauerschwan
(Schwarzschwan)
       
Tüpfelsumpfhuhn
Tüpfelsumpfhuhn
Türkentaube
Türkentauben
Turmfalke
Turmfalke
Uhu
Uhu
       
Wacholderdrossel
Wacholderdrossel
Waldkauz
Waldkauz
Waldohreule
Waldohreule
Weißstorch
Weißstorch
       
Wiesenpieper
Wiesenpieper
Zaunkönig
Zaunkönig
Zwergdommel
Zwergdommel
Zwergtaucher
Zwergtaucher

Die Fotos stammen von unterschiedlichen Fotografen, bitte beachten Sie das Urheberrecht!

Achtung: Jungtiere mancher Vogelarten werden oft miteinander verwechselt! Hier finden Sie eine Galerie, die Unterschiede erläutert, damit Sie solchen Verwechslungen vorbeugen können.

Haben Sie keinerlei Vermutung, welcher Vogelart Ihr Fundtier angehören könnte, prüfen Sie bitte die folgende Kriterien:

  • Schnabelform
    Junge Stadttaube Ist der Schnabel eher länglich spitz oder kräftig und dick? Junge Tauben haben einen sehr weichen, wulstigen Schnabel, da sie während der Fütterung mit dem ganzen Schnabel in den Schlund ihrer Eltern "eintauchen". Die nebenstehende Abbildung zeigt eine junge Ringeltaube mit dem für die Art charakteristischen, wulstigen Schnabel. Foto rechts © Tanja Kahlert

     

     

     

    Haussperling mit Grashüpfer im Schnabel Die Schnabelform verrät, welche Nahrung der Vogel damit aufnimmt. Man unterscheidet hier sehr grob nach Insektenfressern, Vegetariern und Gemischtfressern, wobei sich diese Ernährungshinweise wiederum auf den ausgewachsenen Vogel beziehen. Der Haussperling zum Beispiel ernährt sich als Altvogel hauptsächlich vegetarisch, die Jungen werden jedoch mit Insekten aufgezogen, siehe Foto rechts. Foto © Gaby Schulemann-Maier

  • Gefiederfärbung
    Jungvögel sehen vor ihrer ersten Mauser anders aus als ihre ausgewachsenen Artgenossen, da sie während ihrer Nestlingszeit ein möglichst unauffälliges Tarngefieder als Schutz vor Feinden benötigen. Dies erschwert die Bestimmung der Art natürlich erheblich. In den meisten Vogelbüchern sind lediglich Altvögel abgebildet. Es gibt jedoch auch Literatur mit Abbildungen von Jungvögeln, welche weiter helfen kann.

  • Stimme
    Diese ist für uns mittlerweile ein gutes Bestimmungsmerkmal geworden, für den Laien klingt der Bettellaut jedoch meist nicht charakteristisch. Zumindest das Tschilpen eines Haussperling dürfte aber jedermann bekannt sein. Es wird bereits von den Nestlingen lauthals vorgetragen. Junge Hausrotschwanz haben einen kurzen, zweisilbigen Bettellaut aus einem leisen, hohen Ton, gefolgt von einem tieferen, lauteren Ton. Junge Grünfinken geben einen einsilbigen, weinerlich klingenden Ton von sich.

    Klammerfüßchen des Mauerseglers

  • Füße
    Die Form der Füße ist für einige Arten ein wichtiges Bestimmungsmerkmal. Alpen- und Mauersegler erkennt man beispielsweise an ihren kurzen, schwarzen Beinen, an denen alle vier Zehen nach vorne gerichtet sind (siehe Abbildung rechts und unter diesen Zeilen). Foto rechts © Gaby Schwarz, Foto unten © Anja Franz

    Fuß eines Mauerseglers

    Hat der Vogel Schwimmhäute zwischen den Zehen, könnte es sich um einen Vertreter der Gänse (siehe Foto unten links), Enten oder auch um eine Möwe (siehe Foto unten rechts) handeln. Fotos © Gaby Schulemann-Maier

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