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Bestimmung der Vogelart
Zur artgerechten Auswahl des Futters und zur Wahl der
arttypischen Unterbringung ist eine möglichst exakte
Identifikation der Vogelspezies von größter Wichtigkeit.
In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen Fotos einiger Arten,
welche Ihnen bei der Bestimmung helfen sollen.
Sollten Sie Fotos von Jungtieren einer auf dieser Seite bisher nicht gezeigten Vogelart
besitzen und Sie uns zur Veröffentlichung an dieser Stelle zur
Verfügung stellen wollen, so wenden Sie sich bitte per
E-Mail an uns.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Bitte klicken Sie die Fotos an, um sie zu
vergrößern und zu weiteren Abbildungen zu gelangen. Die Arten sind in
alphabetischer Reihenfolge dargestellt.
Die Fotos stammen von unterschiedlichen Fotografen, bitte beachten Sie das Urheberrecht!
Achtung: Jungtiere mancher Vogelarten werden oft miteinander
verwechselt! Hier
finden Sie eine Galerie, die Unterschiede erläutert, damit Sie solchen
Verwechslungen vorbeugen können.
Haben Sie keinerlei Vermutung, welcher Vogelart Ihr Fundtier angehören
könnte, prüfen Sie bitte die folgende Kriterien:
- Schnabelform
Ist der Schnabel eher länglich spitz oder
kräftig und dick? Junge Tauben haben einen sehr weichen,
wulstigen Schnabel, da sie während der Fütterung mit dem
ganzen Schnabel in den Schlund ihrer Eltern "eintauchen". Die
nebenstehende Abbildung zeigt eine junge Ringeltaube mit dem für
die Art charakteristischen, wulstigen Schnabel. Foto rechts © Tanja Kahlert
Die Schnabelform verrät, welche Nahrung der Vogel damit
aufnimmt. Man unterscheidet hier sehr grob nach Insektenfressern,
Vegetariern und Gemischtfressern, wobei sich diese
Ernährungshinweise wiederum auf den ausgewachsenen Vogel
beziehen. Der
Haussperling
zum Beispiel ernährt sich als
Altvogel hauptsächlich vegetarisch, die Jungen werden jedoch
mit Insekten aufgezogen, siehe Foto rechts. Foto ©
Gaby Schulemann-Maier
- Gefiederfärbung
Jungvögel sehen vor ihrer ersten Mauser anders aus als ihre
ausgewachsenen Artgenossen, da sie während ihrer Nestlingszeit
ein möglichst unauffälliges Tarngefieder als Schutz vor
Feinden benötigen. Dies erschwert die Bestimmung der Art
natürlich erheblich. In den meisten Vogelbüchern sind
lediglich Altvögel abgebildet. Es gibt jedoch auch Literatur
mit Abbildungen von Jungvögeln, welche weiter helfen kann.
- Stimme
Diese ist für uns mittlerweile ein gutes Bestimmungsmerkmal
geworden, für den Laien klingt der Bettellaut jedoch meist
nicht charakteristisch. Zumindest das Tschilpen eines
Haussperling
dürfte aber jedermann bekannt sein. Es wird bereits von den
Nestlingen lauthals vorgetragen. Junge
Hausrotschwanz
haben einen kurzen, zweisilbigen Bettellaut aus einem leisen, hohen Ton,
gefolgt von einem tieferen, lauteren Ton. Junge
Grünfinken
geben einen einsilbigen, weinerlich klingenden Ton von sich.

- Füße
Die
Form der Füße ist für einige Arten ein wichtiges
Bestimmungsmerkmal. Alpen- und
Mauersegler
erkennt man beispielsweise an ihren kurzen, schwarzen Beinen, an denen alle vier Zehen
nach vorne gerichtet sind (siehe Abbildung rechts und unter diesen Zeilen). Foto
rechts © Gaby Schwarz,
Foto unten © Anja Franz
Hat der Vogel Schwimmhäute zwischen den Zehen, könnte es sich um einen
Vertreter der Gänse (siehe Foto unten links), Enten oder
auch um eine Möwe (siehe Foto unten rechts) handeln. Fotos
© Gaby Schulemann-Maier
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